Stottern bei Jugendlichen und Erwachsenen

Unter Stottern versteht man Störungen im Sprechablauf, die sich als unfreiwillige Wiederholungen von Teilwörtern, Silben oder Lauten, Dehnungen von Lauten und/oder Blockierungen von Wörtern zeigen. Häufig sind Begleitsymptome wie Sprechangst, Vermeidungsverhalten, Körpermitbewegungen und Einschieben von Füllwörtern vorhanden.  Dies resultiert aus dem Versuch, die eigentlichen Stottersymptome zu überwinden und sind erlernt. Man spricht von sogenannter Sekundärsymptomatik. Art und Ausmaß des Stotterns ist situationsabhängig und können großen Schwankungen unterworfen sein. Stotternde Menschen leiden sehr häufig unter ausgeprägtem Störungsbewusstsein.

Ursachen

Im Wesentlichen ist das Zusammenspiel der Sprechorgane (Zunge, Kehlkopf usw.) gestört. Vieles spricht für eine körperliche Disposition, zu der Einflüsse aus der Sprachentwicklung und psychosoziale Belastungen kommen.

Therapie

Stotternde Menschen können ihren Sprechfluss erheblich verbessern. Es stehen Möglichkeiten zur Veränderung der Sprechtechnik und Symptome zur Verfügung.  Die logopädische Behandlung umfasst die Identifikation und Analyse sowie die offene Auseinandersetzung mit der eigenen Stottersymptomatik (Desensibilisierung) und deren Veränderung, die Auseinandersetzung mit Gefühlen und inneren Einstellungen. Dies ist ein Prozess, der Zeit, Kontinuität und vor allem Mitarbeit des Patienten erfordert.

Eine Therapie wird in der Regel ärztlich verordnet. Falls Sie noch Fragen zu diesem Thema haben, schreiben Sie mir doch bitte, oder rufen Sie mich einfach an. Sie können aber auch zu den Öffnungszeiten in der Praxis vorbeischauen.